clever verpacken ...
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Die Dosenstory | |
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Die erste Blechdose soll es schon bei den Ägyptern gegeben haben. Wobei die Art des Metalls, das verwendet worden ist noch unklar ist. Nach unbestätigten Quellen sollen sogar Amphoren als Batterien benutzt worden sein und schon zu dieser Zeit Bauxit zu Aluminium verarbeitet worden sein. Eine Theorie die fast märchenhaft klingt, in der Tat wurden aber Aluminiumreste in Ausgrabungen entdeckt. Andererseits wurden ebenfalls aus dieser Zeit aus Gold getriebene Schatullen entdeckt. Die jedoch als Blechdosen zu bezeichnen wäre wohl etwas vermessen. Tatsächlich fand die Verwendung des Blechs Einzug zur Verpackung von Tabak, Tee, Kakao und Schiffszwieback. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden dann die ersten Industrieprodukte in Pappschachteln und Blechdosen verkauft. Überhaupt war die Blechdose die Verpackung schlechthin in jedem Kaufmannsladen. Neben Kartons, Glasbehältern, Holzschachteln und Papier war die Blechdose eine der am häufigsten anzutreffenden Verpackungsformen, bis die Kunststoffverpackung, das "Blister" und andere Verpackungsformen die Blechdose aus Kostengründen vertrieben.
Im selben Zeitraum erlebte die Konserve und die Getränkedose einen Aufschwung ohnegleichen. Mit der Konservendose als Sonderform der Blechdose ließen sich tropische Früchte wie z.B. Annanas bereits tellerfertig verarbeiten und ungeachtet der geringen Haltbarkeit des Ausgangsproduktes über hohe See transportieren und weltweit vertreiben. Die Haltbarkeitszeit war ein Vielfaches der Transportzeit. Die Blechdose als solche hat seitdem an Bedeutung verloren, und ist daher nur noch als Serienverpackung in wenigen Produktnischen, oder als hochwertige Promotionverpackung vertreten, wo langlebige Wirkung gewünscht ist.
Die Konserve: Konservendosen sind Lebensmitteldosen aus Blech (z.B. Weißblech oder verzinkter Stahl). Bereits 1804 vom Pariser Konditor und Zuckerbäcker François Nicolas Appert erfunden, wurde sie am 25. April 1810 von dem Engländer Peter Durand patentiert. Bis zum Erlass eines Dosenöffner-Patents dauerte es jedoch bis zum Jahre 1858. Heutige Konservendosen sind gewöhnlich innen mit einem Kunststoffüberzug versehen. Ein Umfüllen in andere Gefäße nach dem Öffnen ist daher nicht mehr nötig und bewirkt auch keine Verbesserung der Haltbarkeit. Vor der Einführung des Kunststoffüberzugs war das Umfüllen erforderlich, da nach Luftzutritt durch Öffnen die Zinnschichte der Doseninnenseite mit dem (sauren) Doseninhalt reagierte. Aufgeblähte Konservendosen (Bombagen) müssen weggeworfen werden. Der Genuss des Inhalts kann eine lebensbedrohliche Vergiftung (Botulismus) bewirken. Bei der Konservierung von Lebens- oder Genussmitteln werden unterschieden: · Vollkonserven mit unbegrenzter, mindestens zweijähriger Haltbarkeit, · Halbkonserven (Präserven), die durch chemische Zusätze beschränkt haltbar gemacht wurden, · Dreiviertelkonserven, die bis zu 12 Monate haltbar sind (bei max. 20°C).
Weißblech ist ein dünnes Stahlblech, dessen Oberfläche durch ein Schmelztauchverfahren oder elektrolytisch mit Zinn beschichtet wurde. Tin, das englische Wort für Dose bzw. Konservenbüchse ist mit dem Wort Zinn verwandt. Zu dünner Folie gewalzt nennt man es auch Stanniol, hier ist Zinn im 20. Jahrhundert durch das viel preiswertere Aluminium verdrängt worden. Bei manchen Farbtuben und Weinflaschenverschlüssen findet heute noch Zinn Verwendung. Eine Schicht von ca. 0,3 µm Zinn, das entspricht etwa 2 g/m², genügt, um den Stahl durch Versiegelung vor Korrosion zu schützen. Etwa 70 Prozent des hergestellten Weißblechs werden im Lebensmittelbereich für die Herstellung von Konservendosen und Getränkedosen verwendet. Zink und Chrom sind elektrochemisch unedler als Stahl. Sie bieten deshalb, anders als Zinn, zusätzlich einen elektrochemischen Schutz vor Korrosion. Zink ist jedoch instabil gegenüber Säuren und sauren Lebensmitteln und Chromverbindungen sind giftig. Daher wird für Konservendosen Weißblech oder Aluminium verwendet. Weißblechdosen sind dennoch oft innen zusätzlich lackiert. Weitere
Anwendungsbereiche von Weißblech sind Anschlüsse, Batteriekontakte,
Batteriegehäuse und Abschirmgehäuse in der Elektrotechnik/Elektronik, denn
Weißblech ist mit säurefreien Flussmitteln lötbar. Möglicherweisehaben nicht alle Dosen heute auf der Innenseite einen Kunststoffüberzug. Ich wäre mir nicht so sicher, dass Dosen aus Afrika (Ölsardinen) oder Asien heute alle einen Kunststoffüberzug besitzen. Deshalb galt früher, dass man verbeulte Dosen wegschmeißen sollte. Soweit bekannt , wird die Innenseite von Weißblechdosen nur aus geschmacklichen Gründen mit Kunststoff überzogen. In England wird teilweise auf den Kunststoffüberzug verzichtet, weil man erwartet, dass Nahrungsmittel aus Dosen einen typischen Dosengeschmack haben. Weißblech besteht aus Eisen und Zinn, also ungiftigen Schwermetallen. Wird keine Kunststoffschicht aufgetragen, können sich die Metalle mit den Lebensmitteln verbinden, was aber nicht zur Giftigkeit, sondern nur zu einer geschmacklichen Beeinflussung führt. Besonders gefährlich ist es, säurehaltige Lebensmittel in geöffneten Dosen stehen zu lassen. Die enthaltene Säure in Verbindung mit Luftsauerstoff kann das Zinn ( Sn ) auflösen, es diffundiert dann in das Lebensmittel. Chemisch definiert sich der Vorgang wie folgt: Sn + ½ O2 + 2 H+ ———> Sn2+ + H2O Aus diesem Grund sollte man geöffnete Dosen ohne Innenbeschichtung nicht länger stehen lassen. Metallisches Zinn ist auch in größeren Mengen an sich ungiftig. Die Giftwirkung einfacher Zinnverbindungen und Salze ist gering. Anders siehts mit organ. Zinnverbindungen aus, deshalb: Offene Dosen ohne Beschichtung lieber nicht offen stehen lassen, im Zweifel entsorgen. Militärhistorisch interessant ist, dass die Grabenkriege des ersten Weltkriegs erst durch die Erfindung der Konservendose möglich wurden, da diese den Nachschub wesentlich unempfindlicher sowie das wochenlange Ausharren in abgeschnittenen Stellungen möglich machte. …………………. Der
Krieg ist der Vater vieler Dinge – leider trifft das auch auf den
Bereich der Ernährung zu.
--> mehr über Dosenwerbung Weissblechdosen Promotiondosen --> alte Wikipedia-Version
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Die Dosenstory, zum Schluss noch die alte, ausführliche Wikipedia-Version an der der Autor mitwirkte .. |
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Allgemein: Blechdosen erfreuen sich als beliebter dauerhaft stabiler Aufbewahrungsort. In den Anfängen wurde in Blechdosen Tabak und Tee aufbewahrt. Als dauerhafte Verpackung wurde dann auch Kakaopulver und anderes verpackt. Aktuell werden immer noch Lacke und diverse Sachen
in Belchdosen angeboten. Noch lange Zeit wurden Kleinbildfilme in
Blechdosen aufbewahrt, das hat sich für Kinofilme bis heute erhalten.
Militärhistorisch interessant ist, dass die Grabenkriege des ersten Weltkriegs erst durch die Erfindung der Konservendose möglich wurden, da diese den Nachschub wesentlich unempfindlicher sowie das wochenlange Ausharren in abgeschnittenen Stellungen möglich machte. Bis dato musste bei Feldzügen und Schlachten immer ein erheblicher Truppenteil dazu abgestellt werden um Vieh und Lager von Bauern zu plündern, damit eine Truppe von mehreren Tausend Mann täglich die Verplegung gesichert war. Napoleon schreibt aufgrund seiner militärstrategischen Überlegungen einen Preis aus von 12.000 Goldfranken und möchte eine Lebensmittelaufspeicherung mit der er seine Truppen während den Feldzügen mit Lebensmitteln versorgen kann. Nicolas Appert (1749-1841) „In der Tat gelingt es. Und der Erfinder ist Nicolas-François Appert, ein französischer Koch, der die englische Erfindung der Tabakdose oder der Früh-Konservendose kannte und der das auf den Lebensmittelbereich überträgt und mit einer weiteren Innovation verbindet, nämlich mit der Hitzesterilisation. Appert kocht Lebensmittel ab in der Dose, das heißt: Er traut sich, verderbliche Lebensmittel einzulöten, weil er weiß, das er durch das nachfolgende Abkochen eine höhere Haltbarkeit hat.“ 1810 veröffentlichte Appert seine Methode „von der Kunst tierische und pflanzliche Substanzen mehrere Jahre lang zu konservieren“. Aber auch einer von Napoleons Kriegsgegnern, die Royal Navy, verpflegte bereits Matrosen aus Konserven. Während die Erfindung der Konservendose also in der Luft gelegen zu haben scheint, lässt der Dosenöffner noch ein halbes Jahrhundert auf sich warten. „Es gibt ja spöttische Stimmen, die sagen, die französischen Soldaten hatten die Bajonette auf ihren Gewehren nicht, um im Nahkampf gut dazustehen, sondern um die furchtbar schwer aufzubekommenden Konservendosen zu öffnen.“
Vor der Einführung des Kunststoffüberzugs war das Umfüllen erforderlich, da nach Luftzutritt durch Öffnen die Doseninnenseite mit dem (sauren) Doseninhalt reagierte. Aufgeblähte Konservendosen (Bombagen) müssen weggeworfen werden. Der Genuss des Inhalts kann eine lebensbedrohliche Vergiftung (Botulismus) bewirken. Heutige Konservendosen sind gewöhnlich inwendig mit einem Kunststoffüberzug versehen. Ein Umfüllen in andere Gefäße nach dem Öffnen ist daher nicht mehr nötig und bewirkt auch keine Verbesserung der Haltbarkeit.
Weißblech ist ein dünnes Stahlblech, dessen
Oberfläche durch ein Schmelztauchverfahren oder elektrolytisch mit Zinn
beschichtet wurde. Eine Schicht von ca. 0,3 µm Zinn, das entspricht etwa 2
g/m², genügt, um den Stahl durch Versiegelung vor Korrosion zu schützen.
Etwa 70 Prozent des hergestellten Weißblechs werden im Lebensmittelbereich
für die Herstellung von Konservendosen und Getränkedosen verwendet. Zink
und Chrom sind elektrochemisch unedler als Stahl. Sie bieten deshalb,
anders als Zinn, zusätzlich einen elektrochemischen Schutz vor Korrosion.
Zink ist jedoch instabil gegenüber Säuren und sauren Lebensmitteln und
Chromverbindungen sind giftig. Daher wird für Konservendosen Weißblech
oder Aluminium verwendet. Weißblechdosen sind dennoch oft innen zusätzlich
lackiert. Die Aussenlackierung und Prägung wird bei größeren Stückzahlen
vor der eigentlichen Dosenfertigung in das Rohblech eingebracht. Kleine
Promotiondosen können auch nachträglich geprägt werden, oder mit
Tampondruck bedruckt werden.
Tin, das englische Wort für Dose bzw. Konservenbüchse ist mit dem Wort Zinn verwandt. Zu dünner Folie gewalzt nennt man es auch Stanniol, hier ist Zinn im 20. Jahrhundert durch das viel preiswertere Aluminium verdrängt worden. Bei manchen Farbtuben und Weinflaschenverschlüssen kommt uns Zinn noch entgegen.
Bis zum Erlass eines Dosenöffner-Patents dauerte es jedoch bis zum Jahre 1858. Bis dahin wurden die Dosen mit Hammer und Meissel aufgestemmt. Besonders gefährlich war Blei zum Löten zu verwenden. Einige Schiffsbesazungen und Expeditionsteilnehmer kamen in den Anfängen durch Bleivergiftungen um.
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